3 FRAGEN AN… Kai Brökelmeier, Geschäftsführer ROYAL5, zum Reopening des Kaufparks Eiche in Berlin

Hallo Herr Brökelmeier, was war die besondere Herausforderung bei der Wiedereröffnung des Kaufparks Eiche?

Die Größe und die Komplexität des Projekts. Die Vorplanung und Konzeption war eine große Herausforderung an unser Team und die Partnerunternehmen. Unsere Projektleiter nehmen den Plan mit ins Bett und wachen damit morgens wieder auf. Das lässt sich nicht abschalten in der heißen Phase. Wenn die Veranstaltung dann vorbei ist, entsteht bei allen eine große Zufriedenheit, die dann aber plötzlich abfällt. Dann gibt es für einen Moment eine riesige Leere. Im Prinzip ist ein solches Projekt wie ein großer Wettkampf. Wenn Du alles gegeben hast, ist der Tank am Ende einfach leer. Erst einige Zeit später stellt sich das richtige Glücksgefühl ein, und das bleibt.

Wie richtet man eine solche Großveranstaltung auf eine Zielgruppe aus?

Gar nicht. Die Besuchergruppen sind so heterogen, dass das Angebot megabreit aufgestellt sein muss. Vom Kinderschminken bis zum Abschlussfeuerwerk, vom Getränkestand bis zum Live-Konzert. Der Erfolg liegt in der Breite und in der Qualität der einzelnen Angebote. Das ist zunächst eine große Inszenierung mit vielen Unbekannten. Im Laufe der Konzeptionsphase sieht man dann klarer. Dazu braucht man Kreativität und Fingerspitzengefühl genauso wie Erfahrung und Veranstaltungskompetenz. Und ohne Vernetzung in der Szene bekommt man auch kein attraktives Line-up zusammen. Da sind wir bei ROYAL5 nach 20 Jahren ganz gut aufgestellt.

Und was hat besonders Spaß gemacht?

Die begeisterten Gesichter der vielen, vielen Besucher. Dann haben sich nicht nur die Mühen der Vorbereitung gelohnt, dann ist auch der Kunde zufrieden. Als Besucher der eigenen Veranstaltung hat man einen anderen Blick auf das Geschehen. Der Blick richtet sich auf das Zeitpanel, die Besucherströme und die Logistik. Das muss sitzen.

-> weitere Infos zum Projekt gibt’s hier

2018-03-01T10:37:13+00:001. Februar 2018|